Logbuch 0.11 - Kreativität

Liebes Logbuch,
sorry, dass letzte Woche nichts wirklich kam, aber ich habe dafür einen Livestream mit den Leuten zum Thema Prüfungsangst gemacht. Generell war ich die Woche mal etwas ruhiger und hab mich unterm Radar gehalten. Das tat auch mal gut. Ich habe ein paar neue Songs geschrieben, ein neues Video fertig geschnitten und war auch mal wieder mit Freunden Abends aus. 

Letzten Samstag hat mich ein ehemaliger Studienkollege angehauen nach einer Songwritingsession in Kreuzberg, mit in eine Bar zu kommen. Das hab ich echt lange nicht mehr gemacht. Der Kontakt zu anderen Menschen und der Genuss von ein paar Bier, ist die Monate leider irgendwie verloren gegangen. Das hab ich dann am nächsten Morgen auch gemerkt. Aber es war super schön, die Leute mal wieder zusehen.

Die Tage danach ging’s auch schon weiter. Abends hab ich mich mit einer alten Schulfreundin getroffen, die gerade in Berlin war. Mit ihr hatte ich übrigens meinen ersten Kuss. Inzwischen lebt sie ganz woanders, studiert und scheint auch ganz happy zu sein. Sie hat rein gar nichts mit Musik zu tun. Hatte zwar anfangs Angst, dass wir kein Thema zum reden finden. Aber wie das immerzu ist mit alten Freunden, man redet darüber, wie alles war und findet dadurch wieder Gemeinsamkeiten. Am Ende haben wir beide gemerkt, dass wir musikalisch doch auf einer Wellenlänge liegen und unsere All-Time-Favorite-Band, The Kooks ist (unbedingt anhören)! Einfach ein schöner Abend.

Ich liebe alles was ich mache, nur ist gerade so eine Phase im Produktionsprozess, in der ich viel vor dem Computer sitze und am Schrauben bin und nicht wirklich unter Leute komme :D

Wow, fast eine gute Überleitung… 

Es gibt da nämlich einen Zwiespalt in mir. Einerseits habe ich versucht letzte Woche super kreativ zu werden - Songwriting, Videoschnitt, Live Setup. Das kann ich aber nur, wenn ich von morgens bis nachts nichts anderes mache und komplett im Tunnel bin. Ich schaff’s dann auch nicht, das für den VLOG oder die Story zu filmen, das bringt mich oft aus dem Flow. Es gibt dann auch Phasen in denen man es nicht schafft richtig zu essen. Hin und wieder  kann es auch passieren dass man in ein tiefes Loch fällt. Ich meine, warum gibt es super wenig Künstler, die einen an deren Kreativprozessen teilhaben lassen? Man muss da einfach für sich sein und sich auf sich konzentrieren.

Andererseits habe ich, auch trotz der Kopfschmerzen am nächsten Tag, wieder gemerkt, dass es super wichtig ist unter Leute zu kommen, um neue Eindrücke zu sammeln und damit seinen Kopf wieder etwas freier und klarer zu bekommen. Das kann man fast gleichsetzen mit dem VLOG, der Instagram Story oder jetzt gerade mit dem Schreiben des Logbuches. Trotz des ganzen kreativen Outputs, tut es einfach mega gut, alles andere dann auch mal rauszulassen. 

Vielleicht kennen das da Draußen auch ein paar... 

Oh, hab ich schon erwähnt, dass am 6. April eine weitere Single released wird? Boa und es ist sau kalt hier gerade… Ich wär’ jetzt gern besser irgendwo anders ;)

Ps. Ich war auch ihr erster Kuss :D