Logbuch 0.08 - Angst

„17 Kilometer“ kommt einfach in weniger als einer Woche!

Rückblickend auf die Woche begann diese mit einem VLOG, gefüllt mit ein paar Ausschnitten vom kommenden Musikvideo und dem Besuch von Kayef, der gerade aus Los Angeles zurück kommt. Kai bleibt hier nun bis Montagabend. Da bleibt aber genug Zeit für ein bisschen Songwriting und ein bisschen Rumgekumpel. In der ersten Nacht empfand er mein angebliches Schnarchen als zu laut, so dass er das Zimmer verlassen musste. Ich fand ihn dann morgens um 5.00 Uhr im Flur auf dem Boden liegend, eingerollt in seiner Decke. Seine Matratze hatte er komischerweise nicht mit in den Flur genommen… Naja, lag er halt auf Laminat… Später war ich dann noch auf dem 99 Fire Films Award und hab mir dort ein paar Burger reingepfiffen. Es gab wirklich ein paar coole Kurzfilme. Die könnt ihr euch auch online alle anschauen. Tamino ist am nächsten morgen nach New York geflogen und ich hab die ersten 17 Sekunden von 17 Kilometer veröffentlicht. 

Gestern habe ich mich getraut etwas sehr persönliches und privates zu veröffentlichten. Ein Interview mit meinen Großeltern. Eigentlich habe ich mir immer gesagt, dass ich meine Familie nicht unbedingt in die Öffentlichkeit ziehen möchte, weil sie für mich mein Halt und meine Sicherheit sind und ich diese schützen will. 

Es war mir aber einfach wichtig euch teilhaben zu lassen, damit ihr diesen Weg, den ich gerade gehe, besser verstehen könnt. Ich dachte eigentlich alle Geschichten schon gehört zu haben, aber dass die Beiden sich wirklich durch den Hund meines Opas am Strand kennengelernt haben (alter wie kitischig, aber ja mal mega perfekt), wusste ich irgendwie doch noch nicht. Und ey, die hab das ja mal mega professionell gemacht. Was sie zu dem Thema Heimat gesagt haben, hat mir auf jeden Fall geholfen und war super interessant.

Jetzt ist es wirklich nichtmal mehr eine Woche bis zum Release und ich hoffe, ihr versteht langsam worüber sich meine Musik drehen wird. 
Ich hatte keinen Bock mehr auf Standard Songwriting und irgendwelche leeren Phrasen zu singen, sondern wollte viel mehr persönliche Texte schreiben. 
Deshalb bin ich wirklich ziemlich nervös und angespannt, wie das Ganze wohl ankommen wird. Ich hoffe natürlich, dass Leute sich trotzdem in meinen Songs wiederfinden können.

Letztendlich hab ich das aber für mich gemacht, es geht darum, sich zu finden - deswegen #RichtungIch. Ich glaube da Draußen gibt es genug Menschen, die am selben Punkt stehen wie ich und noch nicht wirklich wissen, was das Leben mit einem noch so alles vor hat. Persönlich wird es, weil ich meine Geschichte erzählen und verstehen will. Ich will jemand mit Inhalt sein, ein Künstler der für etwas steht und vor allem echt ist.

Egal wie oft meine Musik in Zukunft im Radio gespielt wird, wie viele Tourtickets ich irgendwann mal verkaufe oder wie viele Klicks das Musikvideo bekommen wird. Ich muss happy sein und zu 100% dahinter stehen. UND DAS TUE ICH. Ich liebe jedes kleinste Detail. 

Irgendwie hab ich Angst - Angst dass alles nicht klappt und keiner versteht, was ich sagen will. Ich bin nervös, freu mich aber trotzdem und bin echt super aufgeregt. Online kann ich das ganz gut kaschieren, aber meine Freunde merken das gerade sehr stark.

Ich kann kaum erwarten dass es langsam losgeht!


PS: Morgen mache ich wieder einen Livestream und am Montag kommt ein kleiner VLOG! Cheers!

 "17 Kilometer" kommt am 2.3. mit meinem Musikvideo auf mein Kanal und wird online überall erhältlich sein!

"17 Kilometer" kommt am 2.3. mit meinem Musikvideo auf mein Kanal und wird online überall erhältlich sein!

Andreas Schubert