Tag 1 - Singapur

Wir sind gelandet. Im Flieger ist Tamino’s Brille kaputt gegangen. Mit einem Steward hat er den Bügel mit Sekundenkleber wieder zusammen geklebt. Singapur Airlines. Kann ich nur empfehlen. Mega geiles Entertainmentsystem und gutes Essen übrigens. Was braucht man mehr. ;-)

Es ist jetzt 8.00 Uhr morgens in Singapur. Eigentlich hätten wir viel mehr schlafen sollen, mal sehen, wie das mit dem Jetlag wird. Auf dem Weg zum Bus, der uns zu unserer Unterkunft gebracht hat, sind wir draußen direkt in eine heiße, schwüle, dicke und trockene Luftfront gestolpert. Pulli braucht man hier sicher nicht.
Mit den ersten Einheimischen haben wir uns über die Tickets für den Bus unterhalten, wo man sie her bekommt und so. Alle mega freundlich, offen und zuvorkommend. 

Die Autos fahren hier links. Alles ist klimatisiert und vor allem bunt. Grün, lila, gelb. Alles super sauber - vor allem im Vergleich zu Berlin. In den Vorstädten wird allerdings wahnsinnig viel gebaut.

Es ist jetzt 10.00 Uhr. Nach gefühlt 30 Minuten sind wir in unserer Unterkunft angekommen. Alles geht hier so verdammt schnell. In unserem Zimmer sind drei Einzelbetten. Wir konnten auch direkt einchecken. Kurz geduscht und fertig gemacht ging’s dann schon direkt los in die Stadt. Schlafen ist nicht. Im Hotelzimmer hängen ist nicht. Das ist die wichtigste Regel für diese Reise.

Total übermüdet und überflutet von den vielen Eindrücken sind wir dann blind in Richtung Chinatown gelaufen. Entlang der Orchard Road, quasi dem Ku’damm Singapurs nur hunderttausendmal größer. Meine Augen waren total ausgetrocknet und eigentlich wollten sie nur schlafen. 

Wir haben uns eben einen buddhistischen Tempel angeschaut. Tamino musste ein Tuch über seinem Tanktop tragen. Mit freien Schultern darf man nämlich nicht in die Tempel. Das ist hier so. Typisch „Se Germans“ mit Ihrem Touritanktop.

Darauf haben wir extra viel gegessen um genügend Energie für zu haben, um bis mindestens 21.00 Uhr durchzuhalten. Die Zeit geht hier 9h vor. Wir konnten echt nicht mehr. Selbst in einem Café und nach doppeltem Espresso sind uns die Augen zugefallen. Das lag aber bestimmt auch an dem ungewohnten Klima. Draußen ist es total schwül und drinnen total kühl. Das ist inklusive Übermüdung einfach total anstrengend für den Körper. Das Thai Curry, welches übrigens viiiiiel zu scharf war konnte ich leider nicht mehr essen. Aber die Location war cool - direkt in einer U-Bahn Station, in der Nähe von unserem Hotel. 

Ein Bier gab’s dann auch noch. Gar nicht so leicht, sich hier zu orientieren und den nächsten Späti zu finden. Bevor’s (endlich!!) ins Bett ging, sind wir nochmal die Konzepte für die Videos durchgegangen. Aber eigentlich haben wir alle keinen gerade Satz mehr rausbekommen. Moin’ Jetlag.

Danach sind wir um Punkt 21.00 Uhr ins Bett gefallen und haben straight 12h durchgeschlafen. Am nächsten Tag waren wir dann aber top fit. Das Durchhalten hat sich gelohnt. So funktioniert das also. Ich dachte, dass der Körper viel mehr Zeit braucht, um sich an die Zeitumstellung zu gewöhnen. 

Es gibt von diesem Tag übrigens kein einziges Bild, auf dem einer von uns gelacht hat.. :D


abflug
Andreas Schubert